Delegationsreise nach Kotuń 2025
Kultureller Austausch lebt von Begegnung, Tradition, Lernen und Zukunft
Anfang Juli 2025 reiste eine Delegation aus Oberkrämer in unsere polnische Partnergemeinde Kotuń. Mit dabei waren der Bürgermeister und VertreterInnen der Gemeinde – darunter auch Mitglieder von Zukunft Oberkrämer. Die Reise stand ganz im Zeichen des Austauschs, des gegenseitigen Kennenlernens und des Respekts vor den Traditionen beider Gemeinden.
Für uns als Zukunft Oberkrämer ist klar: Internationale Partnerschaften sind weit mehr als formelle Besuche. Sie leben davon, Einblicke in den Alltag anderer Gemeinden zu bekommen, voneinander zu lernen und gleichzeitig die eigenen kulturellen und historischen Wurzeln wertzuschätzen.
Die Tage in Kotuń zeigten große Offenheit und Herzlichkeit. Besuche in der Gemeindeverwaltung, der Schule und der Bibliothek verdeutlichten, wie kommunales Leben vor Ort gestaltet wird. Besonders eindrucksvoll war das große Sommerfest der Gemeinde, das von lokalen Vereinen mit viel Engagement getragen wurde. Hier wurde deutlich, welchen Stellenwert Ehrenamt, Gemeinschaft und gelebte Tradition haben – Werte, die auch uns in Oberkrämer wichtig sind.
Ein weiterer Schwerpunkt unserer Gespräche drehte sich um Nachhaltigkeit und zukunftsgerichtete Entwicklung. Kotuń hat in den letzten Jahren damit begonnen, Emissionen systematisch zu erfassen und wichtige Grundlagen für kommunale Klimaschutz- und Entwicklungsplanungen zu schaffen – etwa im Rahmen europäischer Energie- und Klimaprojekte, die lokale Behörden bei der Erstellung von Emissions- und Aktionsplänen unterstützen.
Solche Maßnahmen zeigen, wie ernst viele Gemeinden der Herausforderung des Klimaschutzes begegnen – und wie sie Förderprogramme und Netzwerke nutzen, um ihre Strategien weiterzuentwickeln. Dieser Blick über den Tellerrand hat auch uns inspiriert und wichtige Anregungen für Diskussionen in Oberkrämer gebracht.
Kulturelle Höhepunkte wie der Besuch des Diözesanmuseums in Siedlce oder Einblicke in regionale Betriebe machten sichtbar, wie wichtig der bewusste Umgang mit Geschichte, Kultur und regionaler Identität ist – und wie viel wir voneinander lernen können.
Diese Begegnungen stärken das gegenseitige Verständnis und eröffnen Perspektiven für alle Generationen: für Kinder und Jugendliche ebenso wie für Erwachsene und Seniorinnen und Senioren. Genau darin sehen wir als Zukunft Oberkrämer den großen Wert dieser Partnerschaft.
Wir bedanken uns herzlich bei unseren Gastgebern in Kotuń für die Offenheit, die Gastfreundschaft und den ehrlichen Austausch – und freuen uns darauf, diese Verbindung weiter mit Leben zu füllen, sei es in Kotuń oder bei einem Gegenbesuch in Oberkrämer im Sommer 2026.